Programm 2026
Ab jetzt wird alles anders.
Als der KUNSTBEZIRK im Jahr 2007 eröffnete wurde die Ausstellungstätigkeit gleichzeitig mit einer „institutionellen Förderung“ durch die Landeshauptstadt Stuttgart und damit mit einer nachhaltigen Perspektive ausgestattet.
Seither wird das ambitionierte Ausstellungsprogramm mit jährlich etwa acht Ausstellungen unter Einsatz von tausenden Ehrenamtsstunden über die 18 Jahre gewährleistet und bietet im Herzen Stuttgarts der geneigten Öffentlichkeit ein stets interessantes Spektrum an guter Kultur.
Diese oben genannte Perspektive hat der Stuttgarter Gemeinderat mit Beschluss vom 19. Dezember 2025 dem KUNSTBEZIRK genommen (mehrheitlich getragen von Grünen, CDU und Freie Wähler).
Die „institutionelle Förderung“ wird um 6% gekürzt, was genau das Gegeteil dessen ist, was für einen Weiterbetrieb mit massiv gestiegenen Betriebs- und Lohnkosten nowendig gewesen wäre: nämlich einer Aufstockung der Förderung um etwa 10 %.
Weil wir uns der Kultur in Stuttgart und besonders den Schöpferinnen und Schöpfern derselben innig verpflichtet fühlen, werden wir uns bemühen, unserem Publikum noch im Jahr 2026 unser attraktives Ausstellungsprogramm wie geplant zu präsentieren.
Ob es 2027 zum 20-jährigen Bestehen des KUNSTBEZIRK mit einem ebenso ausgefeilten Ausstellungprogramm weitergeht, ist aus heutiger Sicht nicht darstellbar. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Freuen Sie sich deshalb 2026 mit uns über acht aufregende und hochkarätige Ausstellungen mit unterschiedlichsten spannenden künstlerischen Positionen.
Auf ein Wiedersehen im KUNSTBEZIRK – Galerie im Gustav-Siegle-Haus!
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© Abbildung: abk-Agentur | Leonhard Bogdanski
„Abschlussarbeiten“
Ausstellung der Abschlussarbeiten der Studiengänge Diplom Bildende Kunst und M.Ed. Künstlerisches Lehramt mit Bildender Kunst im Sommersemester 2026
16. – 25. Juli 2026
Eröffnung am Mittwoch, 15. Juli 2026, 19 Uhr
Grußwort: Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Rektorin der ABK Stuttgart
Rede: Prof. Dr. Michael Lüthy, Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart, ABK Stuttgart
Es stellen aus:
Bildende Kunst
Yamo Aydemir, Ahyun Cho, Nipniz, Krowni, Lisa Marina Dorfschmid, Marie Engelhardt, Lena Grasler, Han Na Jo, Swea Kittel, Mimi Kohler, Carlo Krone, Ha-Vy Jessica Le, Sebastian Müh, Hannah Römer, Paula Stockmeier, Daniel von Alkier, Lisa Helene Wedler
Künstlerisches Lehramt mit Bildender Kunst
Marie Sina Celestina David, Franz Leonard Elfert, Franziska Glaser, Paulina Lange, Elisa Lohmüller, Timo Lupoli, Jule Maria Maurer, Benjamin Miller, Sofia Mobilia, Michelle Mousavi, Janosch Müller, Nina Nielebock, Dominik Olpp, Antonia Sailer, Janina Schweikert, Lou Stark, Florian Staudenmaier
© Abbildung: Cinyi Joh
© Abbildung: Franziska Schrödinger
© Abbildung: Patricia Paryz
© Abbildung: Gosbert Gottmann
„Emotion in Motion“
Die Kunst, Bewegung zu fühlen
Gruppenausstellung
1. August – 5. September 2026
Eröffnung Freitag, 31. Juli 2026, 19 Uhr
Sport ist mehr als körperliche Aktivität – er ist Ausdruck von Emotion, Energie und Dynamik. Die Ausstellung
„Emotion in Motion“ erforscht die Verbindung zwischen Sport und Kunst und zeigt, wie Bewegung visuell, akustisch und emotional eingefangen werden kann. Dabei werden sowohl die physische als auch die psychische Dimension des Sports durch verschiedene künstlerische Medien beleuchtet.
Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen sportlicher Praxis und künstlerischem Ausdruck und eröffnet neue Perspektiven auf ein alltägliches wie gesellschaftlich bedeutsames Phänomen.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Ulysse Gohin
Gosbert Gottmann
Cinyi Joh
Gyuri Lee
Jan-Hendrik Pelz
Franziska Schrödinger
Isabelle Stoffel
Daniel von Alkier
Patricia Paryz
© Abbildung: Mirjam Thaler
© Abbildung: Tanja Niederfeld
© Abbildung: Christine Dohms
„Der Grund der Dinge“
Gruppenausstellung
19. September – 24.Oktober 2026
Eröffnung Freitag, 18. September 2026, 19 Uhr
Der Grund ist der Ursprung. Der Ursprung ist der Grund. Auf ihm basiert unsere Wirklichkeit. Er ist das Wesentliche. Mit ihm hängt alles zusammen. Daraus ergeben sich vielfältige Fragestellungen, die an den Kern unseres Seins rühren. Was macht unser Leben aus? Worauf gründet die Welt? Was ist die Realität? Was kann die Kunst ergründen?
Bildnerisch kann das die maximale Reduktion auf das Wesentliche sein, die eine Abstraktion zur Folge hat. Dies ist allen Werken zu eigen, die in der Ausstellung gezeigt werden sollen. Hierbei wird den Betrachtern klar, wie vielfältig Abstraktion in Erscheinung treten kann.
Die Kunstschaffenden setzen sich aus ihrer jeweiligen Perspektive mit dem Thema auseinander. Sie analysieren und ergründen es sowohl im Dialog als auch unter konträren Gesichtspunkten.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Christine Dohms
Tanja Niederfeld
Rüdiger Penzkofer
Mirjam Thaler
N. N.
© Abbildung: Ernst Günter Herrmann
© Abbildung: Heidemarie von Wedel
© Abbildung: José Aguirre
„Archaik in Bild und Form“
Gruppenausstellung
7. November – 12. Dezember 2026
Eröffnung Freitag, 6. November 2026, 19 Uhr
Die Künstlergruppe versteht Urbilder und elementare Formfindung als Quelle ihrer zeitgenössischen künstlerischen Prozesse. Das Ausstellungsprojekt präsentiert sechs unterschiedliche Positionen unterschiedlichster künstlerischer Praxis. Diesen ist gemeinsam ihre jeweilige elementare Archaik im Erschaffen und in der Wahrnehmung eines Kunstwerkes.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: