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© Abbildung: Mirjam Thaler
© Abbildung: Tanja Niederfeld
© Abbildung: Christine Dohms
„Der Grund der Dinge“
Gruppenausstellung
19. September – 24.Oktober 2026
Eröffnung Freitag, 18. September 2026, 19 Uhr
Der Grund ist der Ursprung. Der Ursprung ist der Grund. Auf ihm basiert unsere Wirklichkeit. Er ist das Wesentliche. Mit ihm hängt alles zusammen. Daraus ergeben sich vielfältige Fragestellungen, die an den Kern unseres Seins rühren. Was macht unser Leben aus? Worauf gründet die Welt? Was ist die Realität? Was kann die Kunst ergründen?
Bildnerisch kann das die maximale Reduktion auf das Wesentliche sein, die eine Abstraktion zur Folge hat. Dies ist allen Werken zu eigen, die in der Ausstellung gezeigt werden sollen. Hierbei wird den Betrachtern klar, wie vielfältig Abstraktion in Erscheinung treten kann.
Die Kunstschaffenden setzen sich aus ihrer jeweiligen Perspektive mit dem Thema auseinander. Sie analysieren und ergründen es sowohl im Dialog als auch unter konträren Gesichtspunkten.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Christine Dohms
Tanja Niederfeld
Rüdiger Penzkofer
Mirjam Thaler
Programm 2026
Ab jetzt wird alles anders.
Als der KUNSTBEZIRK im Jahr 2007 eröffnete wurde die Ausstellungstätigkeit gleichzeitig mit einer „institutionellen Förderung“ durch die Landeshauptstadt Stuttgart und damit mit einer nachhaltigen Perspektive ausgestattet.
Seither wird das ambitionierte Ausstellungsprogramm mit jährlich etwa acht Ausstellungen unter Einsatz von tausenden Ehrenamtsstunden über die 18 Jahre gewährleistet und bietet im Herzen Stuttgarts der geneigten Öffentlichkeit ein stets interessantes Spektrum an guter Kultur.
Diese oben genannte Perspektive hat der Stuttgarter Gemeinderat mit Beschluss vom 19. Dezember 2025 dem KUNSTBEZIRK genommen (mehrheitlich getragen von Grünen, CDU und Freie Wähler).
Die „institutionelle Förderung“ wird um 6% gekürzt, was genau das Gegeteil dessen ist, was für einen Weiterbetrieb mit massiv gestiegenen Betriebs- und Lohnkosten nowendig gewesen wäre: nämlich einer Aufstockung der Förderung um etwa 10 %.
Weil wir uns der Kultur in Stuttgart und besonders den Schöpferinnen und Schöpfern derselben innig verpflichtet fühlen, werden wir uns bemühen, unserem Publikum noch im Jahr 2026 unser attraktives Ausstellungsprogramm wie geplant zu präsentieren.
Ob es 2027 zum 20-jährigen Bestehen des KUNSTBEZIRK mit einem ebenso ausgefeilten Ausstellungprogramm weitergeht, ist aus heutiger Sicht nicht darstellbar. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Freuen Sie sich deshalb 2026 mit uns über acht aufregende und hochkarätige Ausstellungen mit unterschiedlichsten spannenden künstlerischen Positionen.
Auf ein Wiedersehen im KUNSTBEZIRK – Galerie im Gustav-Siegle-Haus!
Ihr Vorstandsteam des Förderkreis Bildender Künstler Württemberg e. V..
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Der KUNSTBEZIRK wird 2027 zwanzig Jahre alt.
Damit wir wenigstens dieses Jubiläum noch genießen können und uns nicht kampflos der Perspektivlosigkeit hingeben wollen, engagieren wir uns im Stuttgarter Bündnis Kultur, Bildung und Soziales.
Im Rahmen der Bündnistätigkeit haben wir zur Teilnahme an einer Demonstration am 6. Juni 2026 unter dem Motto „Wir sind das Stuttgart Sign“ aufgerufen.
Die Demonstration sollte der geneigten Stuttgarter Öffentlichkeit zeigen, dass es keiner Wirtschaftsförderung im kapitalistischen Sinn bedarf (wie es der Gemeinderat durch Verschwendung von 480.00,00 € an Steuergeldern mit der Aufstellung eines INSTAGRAM-Zeichens/Stuttgart-SIGN befürwortet), um für eine lebenswerte und gewinnbringende Stadtgesellschaft und um zahlreiche Reisende zu werben. Unsere Kulturlandschaft, die mit den Haushaltsbeschlüssen vom Dezember 2025 ohnehin schon massiv beschnitten wurde, macht es aktuell noch lohnensweert, nach Stuttgart zu kommen, hier zu leben und hier Geld auszugeben.
Ein popeliges gelbes Blechzeichen mag dadegen einem temorären Trend dienen, entfaltet aber keineswegs die Wirkmacht wie ein Besuch in der Oper, bei einem Tanzevent oder eben im KUNSTBEZIRK. Hier brodelt das Leben, da sind die Menschen glücklich. Und wer glücklich ist, befördert auch das wirtschaftliche Wohl einer Kommune.
Kampflos geben wir also unsere Galerie nicht auf und werden uns auch weiterhin an Aktivitäten beteiligen, bei denen wir mit unseren Leidenskollegen- und Kolleginnen aus den anderen Institutionen und Initiativen zusammentun, um mächtiger auftreten zu können.
Hier ein paar Bilder der Demo. Und das war nur der Anfang …