Kunst am Rande des Rotlichtviertels

Auf der anderen Seite der Hauptstätter Straße beginnt der kulturelle Sektor

2019/2020/2021 - Das Programm

Unser Programm ist ein langer ruhiger Fluss, der ständig seinen Lauf ändert und doch stets in dieselbe Richtung fließt. Im Moment hat es allerdings ein paar pandemiebedingte Stromschnellen.

Schauen Sie immer mal wieder herein, um den aktuellen Stand zu erfahren.


Derzeit sieht unser Plan so aus:

2020 Oktober-November -Ich sehe, was ich glaube

10.10.2020-27.11.2020

Ich sehe, was ich glaube - Vorschläge über die Wirklichkeit

Eröffnung der großen Fotoausstellung der Gruppe Blau

fand statt am Sonnabend, den 10. Oktober 2020 ab 18:00 Uhr

open-air wegen Covid-19

auf den Stufen zum KUNSTBEZIRK am Leonhardsplatz und das Wetter spielte mit.

 

Nach ein kurzen Begrüßung von P. Hoffmann vom KUNSTBEZIRK 

 

führte Dr. Tobias Wall in die Ausstellung ein.


In der Ausstellung jeweils maximal 30 Besucher. Unbedingt mit Maske.

 


Worum geht es?

 Es ist eine Einladung in Zwischenwelten, Irritationen und Täuschungen.

Bilder, deren Wirklichkeit bewusst offen bleibt.
Konkrete Darstellungen, real erscheinend und doch nur Vorschläge.
Nicht Erkennbares, das eigene Inhalte annimmt. Die Wirklichkeit liegt im Betrachter selbst.

Bilder, ehemals als Referenz zur Wirklichkeit, gar als Beweismittel wahrgenommen, werden heute in ihrer Glaubhaftigkeit permanent hinterfragt. Dennoch dominieren Bilder die Welt.
Sie dienen der Selbstdarstellung, werden als Möglichkeit gesehen,

Wirklichkeiten nach eigenem Gutdünken zu manipulieren.

Die Fotos der Gruppe Blau greifen dieses Thema auf, spielen mit dem Betrachter, laden zum Zweifeln ein. Es gibt etwas zu erkennen, das sich bei genauerer Betrachtung vielleicht wieder ändert.

Erste Eindrücke HIER.

Dezember 2020 - Januar 2021 - BBK: Inside out

 

Der Bund Bildender Künstlerinnen (BBK) 

stülpt das Innerste nach außen - nicht wie ursprünglich geplant - im Mai, sondern eben zu Nikolaus und Weihnachten

INSIDE - OUT

Vernissage 4.12.2020, 19 Uhr
Einführungsrede: Adrienne Braun

 

Geöffnet:5.12.-23.12.2020, 5.1.-10.1.2021

Di – Fr 15-19 Uhr

Samstag 15-19 Uhr

An Sonn- und Feiertagen ist nicht geöffnet

Sonderführungen auf Anfrage

Eintritt ist kostenlos.

24.-28.12.2020 geschlossen
31.12.2020 geschlossen

Ab 5.1.2021 im neuen Jahr geöffnet geöffnet

Kunstbezirk im Gustav-Siegle-Haus | Leonhardsplatz 28 | 70182 Stuttgart

Andrea Eitel | Marion Hardouin | Christine Herr | Elke Lang-Müller | Sabine Sulz | Annette Trefz | Ade Weeth

Was ist das "Innen", was ist das "Außen" und wo verläuft die Grenze zwischen den beiden Polen und gibt es die überhaupt?

Die Künstlerinnen des BBK beschäftigen sich mit Wahrnehmung im engeren Sinn und der Interpretation von realen Zuständen.

Was passiert, wenn das Innere nach außen tritt, eine Beschränkung aufgebrochen wird und neue Ebenen entstehen?

Von Zeichnung, über klassische Malerei bis hin zu Wand- bzw. raumgreifender Installation reichen die ausgestellten Arbeiten.

Januar 2021-Es ist Winter: Film ab

Die genauen Daten kommen noch.

2021 Januar - März - Projektierte Ausstellung "Grauschüler"

Peter Grau (1928-2016) war einer der großen Kunstlehrer-Persönlichkeiten der Stuttgarter Akademie. Zu Lebzeiten war er vor allem als virtuoser Grafiker bekannt. 
Traum und Wirklichkeit, Menschen- und Tierwelt, Natur- und Geistererscheinungen mischen sich bei Peter Grau auf ganz eigene Art und Weise. Der Zauber seiner Kunst ist ungebrochen und die früher oft als rätselhaft empfundenen Themen mancher seiner Werke erweisen sich als erstaunlich aktuell.
Das Projekt mit seinen Schülern, den "Grauschülern" soll zeigen, in welcher Weise er seine Sicht der Welt und seine Kunstfertigkeit weitergegeben hat.  

2021 April - Wie organisiere ich eine Ausstellung?

Von Oktober 2020 bis Oktober 2021 vertreten Jörg Mandernach und Anna Ingerfurth eine Professur an der Akademie in Stuttgart. Und wollen in diesem Rahmen den Studierenden die Chance bieten, live eine Ausstellung zu entwickeln und durchzuführen und so einen Einblick zu erhalten in alles, was das Organisatorische einer Ausstellung betrifft, weil das für die jungen Leute eine wertvolle Praxiserfahrung für ihren späteren Berufsweg beinhaltet. Wir sind gespannt.

2021-Mai+Juni - Distanz und Nähe

Eine Gruppe von Mitgliedern des VBKW und des BfB um den Bildhauer U. Gsell gestaltet eine Ausstellung zum Thema "Distanz und Nähe". Das wird eine jurierte Ausstellung, bei der man sich bis zum 20.12.20 um eine Teilnahme bewerben kann  - Siehe Ausschreibung mit Details unten.

Worum geht es?

Der Mensch als soziales Wesen ist aufgrund seiner Natur fortdauernd damit beschäftigt, Distanz und Nähe zu definieren. Mit dem Thema „Distanz und Nähe“ haben wir alle gemeinsam und als Individuen Erfahrungen, auch ohne die aktuelle Seuche. Im Zuge der Corona-Pandemie haben wir durch die strukturellen und sozialen Veränderungen im Alltagsleben und die mehrheitlich als Ausnahme wahrgenommene Lage unfreiwillig und abrupt Anlass, unser Verhältnis zu anderen Menschen, zur Gesellschaft und auch zu uns selbst intensiv zu beleuchten.

Ausschreibung "Distanz+Nähe" - Frist: 20.12.2020

Ausschreibung für eine jurierte Ausstellung im Mai/Juni 2021 in der Galerie  Kunstbezirk in Stuttgart.

Die Ausstellung richtet sich an dreidimensional arbeitende Künstler*innen aus Baden-Württemberg. Eine Mitgliedschaft im BfB (Bund freier Bildhauer) oder im VBKW (Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg) ist vorausgesetzt.

Gesucht werden Arbeiten, die sich dem Thema auf realistischer oder abstrakter Ebene nähern. Denkbar sind Skulpturen, Installationen, Videos, Performances, Wand- und Bodenarbeiten, etc..

Der Mensch als soziales Wesen ist aufgrund seiner Natur fortdauernd damit beschäftigt, Distanz und Nähe zu definieren. Mit dem Thema „Distanz und Nähe“ haben wir alle gemeinsam und als Individuen Erfahrungen, auch ohne Pandemie. Im Zuge der Corona-Pandemie haben wir durch die strukturellen und sozialen Veränderungen im Alltagsleben und die mehrheitlich als Ausnahme wahrgenommene Lage unfreiwillig und abrupt Anlass, unser Verhältnis zu anderen Menschen, zur Gesellschaft und auch zu uns selbst intensiv zu beleuchten.
Abgelöst von einer klaren Inhaltlichkeit sind Distanz und Nähe aber auch Kategorien der Wahrnehmung und der Gestaltung in der Kunst. Also ist das Thema der Ausstellung schon alleine formal und kompositorisch von großer Bedeutung und Bandbreite.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich digital per E-Mail an bewerbungbitte entfernen@remove-thiskunstbezirk-stuttgart.de

Es können bis zu zwei Arbeiten/Projekte abgegeben werden. Mehrteilige Arbeiten gelten als ein Projekt. Die Arbeiten/Projekte müssen jeweils mit maximal drei aussagekräftigen Fotos/Skizzen
(je 1 MB Dateigröße) und einem Text (maximal 1500 Zeichen mit Leerzeichen) verständlich beschreiben werden.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Kenntnis des Ausstellungsraumes und die Mitgliedschaft in BfB (Mitgliederliste) oder VBKW (bitte Mitgliedernummer nennen).

Es ist zu beachten, dass die Bodentragfähigkeit 500 kg/qm beträgt, die Werke durch die Eingangstüre der Galerie angeliefert werden (ca. 2,5 m x 2,5 m) und dabei drei Treppenstufen Höhenunterschied bestehen. Wandarbeiten können nur mit begrenztem Gewicht realisiert werden (Gipskarton-Ständerwand). Die Lichte Höhe des Ausstellungsraumes beträgt ca. 5 m. An der Decke des Galerieraums kann nichts befestigt werden.

Der Transport erfolgt durch den Künstler/die Künstlerin, eine Transportpauschale von 50,00 € wird zur Verfügung gestellt.

Die Galerie Kunstbezirk versichert die ausgestellten Werke, stellt eine Aufsicht während der regulären Öffnungszeiten, veranstaltet eine Vernissage zu den im April/Mai 2021 geltenden Bedingungen und sorgt für die Werbung zur Ausstellung.

Einreichung der digitalen Bewerbung bis spätestens Sonntag, 20. Dezember 2020.

Die Jurierung erfolgt Mitte Januar, die Bewerber*innen werden im Anschluss umgehend informiert.

2021 - Juli - Akademieausstellung

Und jährlich tobt das Murmeltier.

2021- juli-september: auf in die Berge

Wie tönen die Berge in mir? Das ist der Arbeitstitel.


Eine Kooperation der GEDOK Stuttgart mit der Fundaziun Nairs, Scuol, Schweiz

Drei GEDOK-Künstlerinnen hatten unabhängig voneinander 2017 und 2019 einen mehrmonatigen Aufenthalt in der Schweizer Künstlerresidenz Fundaziun Nairs in Scuol (Unterengadin) und haben sich intensiv mit der Berglandschaft dort auseinandergesetzt.

In der Fundaziun Nairs leben und arbeiten das ganze Jahr über Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt. Viele kehren immer wieder an diesen Ort zurück. Von hier aus entwickelt sich ein stets wachsendes globales KünstlerInnen-Netzwerk, an dem nun auch die GEDOK-Künstlerinnen partizipieren.

Nun möchte die GEDOK Stuttgart mit diesen Künstlerinnen -das sind Monika Drach (in Kooperation mit Gianna Vital-Janett, Ardez, Schweiz) , Kathleen Jahn  und Barbara Karsch-Chaïeb  und einem Teil des Nairs-Netzwerks im KUNSTBEZIRK, Galerie im Gustav-Siegle-Haus in Stuttgart eine Ausstellung präsentieren.

Das Konzept der Ausstellung sieht - Stand heute - so aus:

Jede der drei GEDOK-Künstlerinnen lädt zur Ausstellung im KUNSTBEZIRK wiederum eine weitere Künstlerin ein, die sie bei ihrem Aufenthalt in der Künstlerresidenz Nairs kennengelernt hat. Ein erweitertes Netzwerk also.

Eingeladen sind Caroline Clerc, Los Angeles (USA)  , Hollie Miller, Effingham (GB)  und Regula Verdet-Fierz, Guarda (Schweiz) . Künstlerische Medien sind Zeichnung, Fotografie, Video, Konzept, Installation und Audio-Elemente.

2021-September-November: Trafik en montagne

Nous restons un peu au-dessus de la limite des arbres.

Le groupe d'artistes strasbourgeois observera la montagne de leur point de vue à l'automne de cette année.

Comme auparavant avec la vue allemande sur la forêt. Cela peut être à nouveau passionnant.

Restez à l'écoute.

Il y aura forcément les premiers blizzards.

2021 November - Januar22: Projekt "DAILY"

Bei dem Projekt geht es darum, Künstler zu zeigen, die zum einen über Jahre hinweg immer das Gleiche tun bzw. Arbeiten, die dieses immer Gleiche tun thematisieren, ohne in Monotonie zu verfallen

 

Vermutliche Teilnehmer:

 

Peter Schlotter, jeden Tag ein Bild im Buch

Peter Dreher, jeden Tag ein Glas malen

Jürgen Krause, jeden Tag ein Messer schleifen, ein Blatt grundieren, Löcher in ein Blatt schneiden….

Jens Risch, jeden Tag ein Seil knoten

Anja Bohnhof, India (Menschen auf der Straße bei ihren täglichen Verrichtungen)

 

2022 - Januar - März - Gruppe Möndel - "Mythos Grün"

Mythos GRÜN

Claudia Thorban - Sibylle Möndel - Angelika Flaig

Fließende Übergänge von Wand zu Boden, von Bildern zu Installationen sind das Eine. Das Andere sind 3 unterschiedliche künstlerische Positionen dialogisierend mit dem Raum.

Man darf gespannt sein.

2022-Januar: filmwinter

2022-september-November - Kunststiftung: "Schnittstelle Kunst/Musik“

Zu gegebener Zeit mehr zu diesem Projekt.

2022-November-Januar23: ausstellung BIX

Da kommt was auf uns zu.... von nebenan.

2023-Januar: filmwinter ?

Auskunftsfreudig

Die Aufsichten bemühen sich, Ihnen die Kunst zu vermitteln und Ihre Fragen zu beantworten. Sie leiten Ihre Anregungen gern an den Verein weiter.