Kunst am Rande des Rotlichtviertels

Auf der anderen Seite der Hauptstätter Straße beginnt der kulturelle Sektor

Das Programm 2016 bis 2018

Unser Programm ist ein strömender Fluss, der ständig seinen Lauf ändert und doch immer in dieselbe Richtung fließt. Schauen Sie immer mal wieder herein, um den aktuellen Stand zu erfahren.


Derzeit sieht unser Plan so aus:


Für die folgende Ausstellung braucht man keinen Spaten und keinen Presslufthammer:

Stuttgart - Stadtraum in Bewegung?

19.11.2016 bis 07.01.2017

Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung hat der Werkbund 1927 als Stellungnahme zum Thema "Neues Bauen" initiiert. In dieser Tradition steht das Ausstellungsprojekt, das sich - in kleinerem Maßstab und anderem Format - mit dem Stadtraum und unserem Umgang damit befasst. Durch die Diskussionen um Stuttgart 21 ist die Gesamtheit der Stadt in den Hintergrund getreten. Das Projekt des Deutschen Werkbunds will diese wieder ins Blickfeld rücken und den Diskurs um Stadtraum und Stadtgestaltung neu beleben. Geplant sind: 

- Ausstellung
- Diskussionsveranstaltung
- Veröffentlichung.

 Dokumentiert werden in anspruchsvollen Fotografien

- Stadt- und Verkehrsraum, 
- Grünraum und am Wasser, 
- urbane Räumen, die Aktivitäten ermöglichen/verhindern, 
- private Bereichen, in Rekreations- und Ruhezonen, 
- der Umgang mit unserem gebauten Erbe.

 

 Eröffnet wurde am 18. November 2016

 im Kunstbezirk im Gustav-Siegle-Haus 

 Leonhardsplatz 28
Stuttgart-Mitte.

 Die Ausstellung läuft vom 19.11.2016 bis 07.01.2017

 Öffnungszeiten: 

 Di bis Sa 15 - 19 Uhr
an Feiertagen geschlossen. 

Gezeigt werden 108 Fotografien zum öffentlichen Raum von 38 GestalterInnen, ArchitektInnen, FotografInnen und auch BewohnerInnen. Sie folgten alle einem Aufruf der Stuttgarter Stadtgruppe des Deutschen Werkbunds zu einer fotografischen Spurensuche, um die Stärken und Schwächen der Landeshauptstadt zu entdecken und dies in anspruchsvollen Fotografien zu dokumentieren.

Das Ergebnis sind vielfältige Momentaufnahmen inklusive kurzer Statements zu positiver Stadtentwicklung, aber auch zu Fehlentwicklungen. Neben temporären Einblicken, Abbruch- und Aufbauszenarien sind Bilder von Plätzen, die keine mehr sind, aber auch Beispiele von der Rückgewinnung des öffentlichen Raums zu sehen. Die Migrationsfrage wird ebenso thematisiert wie Stuttgart – Stadt am Fluss, außerdem übersehene städtische Momente, die Verbildlichung unterschiedlicher Kommunikationsformen im urbanen Raum und viele andere spannende Stadtraumbeobachtungen.
Ergänzt wird die Präsentation durch 24 Fotoarbeiten von zwölf Studierenden der Stuttgarter Akademie der media, die als Neuankömmlinge in der Stadt ganz eigene Sichtweisen und neue Blicke auf Stuttgart bieten. 

Passend zum Thema „Stadtraum“ inszenieren Anja Ohliger – Architektin für urbane Interventionen und Szenografie – und der freie Autor und Kurator Christian Holl eine außergewöhnliche Raumgestaltung, die die eingeübte Routine des Ausstellungsbesuchs in Frage stellt. Sie holen den Außenraum der direkten Nachbarschaft des KUNSTBEZIRKS in den Innenraum, irritierendie räumlichen Sehgewohnheiten der BetrachterInnen und schaffen mit graphischen Mitteln eine Raumansicht, die zwischen Illusionismus und Abstraktion changiert.

„Der Außenraum, der Stadtraum wird nicht nur Thema des Ausgestellten, sondern auch Thema der Fläche, auf der die Medien den Stadtraum vermitteln,“

so das Gestalterduo aus Stuttgart und Frankfurt. Ihr Hauptaugenmerk gilt dabei den Ecken des Stadtraums, die sie mit konkreten Zeichen und Bildzitaten in den Ausstellungsraum transferieren.

Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung hat der Werkbund 1927 als Stellungnahme zum Thema „Neues Bauen“ initiiert. Zum 100-jährigen Jubiläum bereitet die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) eine Internationale Bauausstellung IBA 2017–2027 vor. In diesen Kontext bettet sich die Fotoausstellung „STUTTGART – STADTRAUM IN BEWEGUNG?“ ein. 

Die IBA -Plattform erarbeitet die zentralen Themen dieser Bauausstellung. Dies impliziert auch hier eine Analyse des status quo von Stuttgart und Region. Beide führen zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit dem Thema „Stadt und Stadtraum“. 

Durch die Diskussionen um Stuttgart 21 ist die Gesamtheit der Stadt in den Hintergrund getreten. Die Ausstellung des Deutschen Werkbunds will diese wieder ins Blickfeld rücken und den Diskurs um Stadtraum und Stadtgestaltung kritisch aber auch positiv und zukunftsgerichtet neu beleben. 

Aufgegriffen und vertieft wird das Thema auch mit einer Diskussionsveranstaltung 

am Freitag, dem 9. Dezember um 19 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch, das alle ausgestellten Fotoarbeiten mit den Statements veröffentlicht und das Thema „Stuttgarter Stadtraum“ durch Beiträge von Autoren und Autorinnen von verschiedenen Seiten beleuchtet.

Kuratiert wird die Ausstellung von Jörg J. Berchtold, Frank Huster, Wolfram Janzer und Andrea Schultz aus der Stadtgruppe Stuttgart des Deutschen Werkbunds Baden-Württemberg DWB.

 

Resultat eines Wettbewerbs

 

Ein unabhängiges Kuratorenteam hat aus zahlreichen eingereichten Beiträgen die Arbeiten ausgewählt, die in der Ausstellung präsentiert werden. 

 

Und danach startet das neue Jahr 2017 mit - ein wenig wie 
Münchhausen - dem Filmwinter. 

 

 

Filmwinter 2017

Stuttgarter Filmwinter - Festival for Expanded Media

Ausstellung Expanded Media vom 19.01. - 29.01.2017 im KUNSTBEZIRK. 

Vernissage: Donnerstag, 19.01.2017, 19:00 Uhr

Der Stuttgarter Filmwinter feiert Jubiläum. Das traditionsreiche Festival findet diese Jahr im FITZ! Zentrum für Figurentheater, dem Haus der Geschichte und der tri-bühne statt.

Die Ausstellung Expanded Media ist vom 19.01.2017 bis 29.01.2017 im Kunstbezirk Stuttgart zu Gast.

Zu sehen sind jeweils künstlerische Werke aus den internationalen Wettbewerben Medien im Raum und Network Culture. Dazu zählen grenzüberschreitende Formate zwischen Performance, Installation, Expanded Cinema und Netzkunst oder Interventionen im öffentlichen und virtuellen Raum.

Führungen täglich, Kinder- und Jugendführungen am Festivalsamstag und am darauf folgendem Samstag oder nach Vereinbarung. 

Programm, Öffnungszeiten und Infos unter: http://filmwinter.de/ (ab Ende Dezember 2016 online)

 

 

"Zoon Politikon"

01. Februar bis 17. März 2017 

Hier stellt nicht Platon den Menschen als naturgemäß politisches Wesen,als πολιτικὸν ζῷον“ aus.

Vielmehr wird unter Federführung unseres Vorstandsmitglieds U. Gsell eine spannende Ausstellung vorbereitet, die alle Sinne anspricht. 

Darum wird es gehen:

Die Lebenswelten von Mensch und Tier entfernen sich scheinbar immer mehr. Trotzdem oder gerade deswegen spielt das Tier in der Kunst und in der politischen Kommunikation eine wichtige Rolle. Die Ausstellung spürt dem politischen Tier in der Bildenden Kunst nach. Sie untersucht das Sujet des „politischen Tieres“ im Oeuvre ausgewählter zeitgenössischer Künstler. Dabei geht es um metaphorische Zuschreibungen wie auch reale Erscheinungen. Archaische Momente und moderne Perspektiven auf das Animalische kennzeichnen das aufgespannte Feld.

Im Rahmen der Finissage am 17. März 2017 wird ein bemerkenswertes Ereignis zu feiern sein......


"Get the Kodak"

20. März - 30. April 2017

You press the button, we do the rest"  

von und mit Peter Franck und  Julia Wenz.

Eine Spurensuche

"You press the button, we do the rest", lautete der Slogan für die legendäre Kamera Kodak Box. Gebaut als Vermarktungswerkzeug für den Kodak Rollfilm entwickelt sich parallel zur Firmengeschichte Kodaks die Geschichte der Fotografie über Farbnegativfilme, Ektachrome-Diafilme nach dem Kodak E6-Entwicklungsprinzip bis hin zur 1987 weltweit ersten digitalen Spiegelreflexkamera. Wir realisieren eine künstlerische und szenografische Spurensuche von Stuttgart über Rochester nach St. Louis.  (gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart mit einem Innovationsfonds 2015) http://ourkodak3040.tumblr.com

Zur Vorbereitung HIER klicken.

"Kunst trotz(t) Armut"


05.05.2017 bis 02.06.2017


Zusammen mit dem Diakonischen Werk, der u.a. für die Vesperkirche verantwortlichen Diakoniepfarrerin Karin Ott und den verschiedenen Trägern der Wohnungsnotfallhilfe in Stuttgart, planen wir im Jahr 2017 die Ausstellung "Kunst trotz(t) Armut".


Dabei wird es sich um eine Wanderausstellung handeln, Eindrücke hier: 

http://www.swp.de/schwaebisch_hall/bilder/cme1215811,1900478  

Renommierte Künstlerinnen und Künstler thematisieren das Leben am Rande der Gesellschaft in Armut und ohne Obdach. Auch Betroffene verarbeiten aus ihrer Perspektive ihre Lebenssituation künstlerisch, siehe hier: 

http://www.kunst-trotzt-armut.de/index.php/startseite.92.html

Die Ausstellung wird von verschiedenen Veranstaltungen, Lesungen, Konzerten, Podiumsdiskussionen begleitet, um auf diese Weise die Themen der sozialen Ausgrenzung und der Existenzgefährdung in unserer Zivilgesellschaft zu thematisieren.

Ausstellung "persona"

06.06. bis 28.06. 2017

In der Ausstellung wird es gehen um

Identität

und

anders Sein...

Ein Projekt von Jörg Mandernach und seinen Studenten - passend zur nachfolgenden Diplomausstellung.

Ausstellung der Diplomanden der Akademie

Wie immer im Juli  - so auch anno 2017

VBKW-Ausstellung - oder: Baustelle mit Graffiti

September/Oktober 2017

Wie kommt es zu dieser spannenden Alternative?

Nun: Die Fenster des KUNSTBEZIRKs werden vermutlich im Sept/Okt 2017 saniert - an einen ordentlichen Ausstellungsbetrieb ist dann nicht zu denken.

Ausstellung des Kunstvereins Kontur - "Dreams & Fears"

09. November 2017 bis 06. Januar 2018

Skulpturenausstellung

Februar 2018 bis März 2018

125 Jahre BBK

ca. Juli - September 2018

Im Jahr 1893 wurde die Mitteleuropäische Zeit eingeführt, die drei Winnetou-Bücher erschienen, Edvard Munch malte die erste Version seines Bildes "Der Schrei" - und in Stuttgart ward der BBK gegründet. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Ausstellung Trafic - Thema "Wald"

Oktober 2018 - Dezember 2018

Auskunftsfreudig

Die Aufsichten bemühen sich, Ihnen die Kunst zu vermitteln und Ihre Fragen zu beantworten. Sie leiten Ihre Anregungen gern an den Verein weiter.